Nach Mitteilung der staatlichen Steuerbehörde habe China eine Kampagne gegen Steuerhinterziehung im Film- und Fernsehgeschäft gestartet. Die gesunde Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges solle dadurch gefördert werden.

Alle Ebenen der Steuerbehörden werden in der Mitteilung dazu aufgerufen, ab 10. Oktober Unternehmen der Unterhaltungsindustrie und Künstler mit extrem hohen Gagen dazu anzuhalten, eine Selbstüberprüfung ihrer Steuerzahlungen ab dem Jahre 2016 vorzunehmen.

Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich um Produktionsfirmen, Künstleragenturen und Studiobetriebe.

Diejenigen, die bis zum 31. Dezember Ausgleichszahlungen leisten, werden von Strafverfolgung und Bußen ausgenommen. Nach dem genannten Stichtag drohen säumigen Steuerzahlern harte Strafen.

Die Kampagne zielt nicht nur auf eine Verbesserung der Besteuerung der Film- und Fernsehbranche, sondern dient auch der Bekämpfung von Unregelmäßigkeiten und Verfehlungen innerhalb der Steuerbehörden.

Fan Bingbing

In dem Steuerrechtsfall, in dem kürzlich die Schauspielerin Fan Bingbing verwickelt war, wurde das Steueramt von Wuxi in der ostchinesischen Provinz Jiangsu kritisiert. Zuständige Sachbearbeiter, die in pflichtverletztender Weise agiert hatten, wurden abgemahnt und mit Verwaltungsstrafen belegt.