China hat in den vergangenen 40 Jahren dank seiner Reform und Öffnung stetige Fortschritte bei der Verstädterung gemacht, mit einer schnell wachsenden Zahl an Großstadtbewohnern.

Die Einwohnerzahl der Städte betrug Ende vergangenen Jahres 810 Millionen, ein Anstieg um 640 Millionen im Vergleich zu 1978, mit einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 16,44 Millionen, teilte das Staatliche Statistikamt (NBS) am Montag in einem Bericht mit. Die Urbanisierungsrate lag bei 58,52 Prozent, im Vergleich zu 17,92 Prozent vor 40 Jahren. Die Anzahl chinesischer Städte hat sich von 1978 bis 2017 auf 661 mehr als verdreifacht. Insgesamt haben 16 Städte laut Einwohnermeldedaten mehr als 5 Millionen Einwohner, während nur Shanghai vor 40 Jahren dieses Niveau erreicht hatte.

Chinesische Städte verzeichneten insgesamt eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit und hätten einen guten Ausblick, erklärte das NBS. Der öffentliche Verkehr und die Infrastruktur in den Städten haben sich deutlich verbessert. Die Gesamtlänge des Schienenverkehrs in 32 Städten lag Ende des Jahres 2017 bei 4.484 Kilometern, gegenüber 23,6 Kilometern, die vor vier Jahrzehnten nur in Beijing zu verzeichnen waren. Die Zahl der Busse stieg von 17.000 im Jahr 1978 auf 477.000 im Jahr 2016 in bezirksfreien Städten. Der Lebensunterhalt der Städter hat sich ebenfalls drastisch verbessert: Das verfügbare Einkommen ist zwischen 1978 und 2017 um das 14,4-fache auf 36.396 Yuan (4.580 Euro) gestiegen. Ende des vergangenen Jahres lag die Zahl der städtischen Beschäftigten bei 424,62 Millionen.