Chinas Außenhandel ist in den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent auf 16,72 Billionen Yuan (ca. 2,45 Billionen US-Dollar) gestiegen. Dies geht aus Unterlagen der Zollverwaltung vom Mittwoch hervor.

Die Ausfuhren verzeichneten einen Zuwachs um 5 Prozent, die Einfuhren wuchsen um 12,9 Prozent. Der Handelsüberschuss beläuft sich auf 1,06 Billionen Yuan, was einem Rückgang um 30,6 Prozent entspricht.

Im Juli wuchs der Warenexport um 6 Prozent auf 1,39 Billionen Yuan, während der Warenimport um 20,9 Prozent auf 1,21 Billionen Yuan angewachsen ist.

In den ersten sieben Monaten des Jahres stieg der Handel unter der allgemeinen Außenhandelskategorie, die in der Statistik vom Warenhandel der herstellenden Industrie unterschieden wird, um 12,7 Prozent auf 9,85 Billionen, was 58,9 Prozent des gesamten Außenhandels entspricht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Wachstum um 2,1 Prozent.

Der Handel mit den wichtigsten Partnern Chinas verzeichnet Wachstum. Im Handel mit der EU, dem größten Handelspartner, wurde ein Anstieg um 5,9 Prozent registriert. Der Handel mit den USA und den ASEAN-Ländern weist einen Anstieg um 5,2 Prozent, beziehungsweise 11,6 Prozent auf.

Der Warenaustausch mit den Ländern der Initiative Ein Gürtel - Eine Straße hatte einen Umfang von 4,57 Billionen Yuan und lag somit um 11,3 Prozent über dem Betrag des Vorjahreszeitraums. Der Handel mit diesen Partnern wuchs um 2,7 Prozent rascher als der mit dem Rest der Welt.