Technologie-Experten überprüfen den Zustand des Tianhe-1-Supercomputers am National Supercomputer Center in Tianjin.

Im jährlichen Global Innovation Index-Bericht (GII), der am Dienstag von der Universität Cornell und der World Intellectual Property Organization (WIPO) veröffentlicht wurde, befindet sich China in den Top 20 der innovativsten Wirtschaften. Die Schweiz verteidigte ihre Spitzenposition und verwies die Niederlande und Schweden auf die Folgeplätze. China steigerte sich von Platz 22 im Vorjahr auf Platz 17. Die USA rutschten vom letztjährigen vierten Platz auf den sechsten ab, wobei sie gemessen in absoluten Zahlen weiterhin den größten Beitrag im Bereich der Schlüsselinnovationen leisten. Hinsichtlich der Anzahl an Forschern, Patenten sowie wissenschaftlichen und technischen Veröffentlichungen landeten die USA hinter China auf dem zweiten Platz.

Die Top 10 der innovativsten Wirtschaften umfasst auch Großbritannien, Singapur, Finnland, Dänemark, Deutschland und Irland. GII bewertete 126 Wirtschaften basierend auf 80 Indikatoren, die von geistigem Eigentum über die Erfindung mobiler Apps bis zu den Bildungsausgaben und technischen Veröffentlichungen reichen.

WIPO-Direktor Francis Gurry sagte, dass Chinas rasanter Aufstieg „die Ankunft multipolarer Innovation” einläute und „eine von der obersten Führung vorgegebene strategische Richtung hin zur Entwicklung einer weltklasse Innovationsfähigkeit und eine Transformation des strukturellen Fundaments der Wirtschaft hin zu mehr wissensintensiven Industrien, die auf Innovation vertrauen, um ihre Wettbewerbsvorteile zu behalten“ reflektiere. Sean Randolph, Seniordirektor des Bay Area Council Economic Institute, sagte Xinhua, dass China enorme innovative Kapazitäten habe und schnell die Leiter hochklettere.

Die Schweiz, Luxemburg und China sind in den Top 3, wenn es darum geht, Investitionen in Bildung zu übersetzen oder Ausgaben für Forschung und Entwicklung in hochqualitative Innovationsergebnisse.

„Es gibt eine große Energie in der Unternehmerwelt, einen wachsenden Zugang zu Wagniskapital und die Qualität von Chinas wirtschaftlicher Forschung wächst ebenfalls“, sagte Randolph.

Eine Studie mit dem Titel „Top science and technology cluster” wählte die Regionen um Tokio-Yokohama und um Shenzhen-Hongkong an die Spitze, während die USA mit 26 über die größte Anzahl an Hotspot-Regionen verfügt.