China wird seinen Aktienmarkt weiter für Ausländer öffnen. Nach Angaben der chinesischen Börsenaufsicht vom Sonntag soll Ausländern nun der Unterhalt von Wertpapierdepots gestattet werden.

Ausländern, die auf dem chinesischen Festland arbeiten und diejenigen, die in Übersee für börsennotierte Unternehmen tätig sind, die über einen Pensionsfonds verfügen, in dem Börsentitel enthalten sind, soll es künftig gestattet sein, Aktiendepots zu unterhalten. Dies geht aus einer Stellungnahme von Chinas Oberster Börsenaufsicht hervor.

In den Genuss dieser neuen Regelung können Ausländer kommen, die aus einem Land stammen, mit dem ein Abkommen zur Teilnahme am Aktienmarkt besteht. Die Oberste Börsenaufsicht unterhält derzeit mit 62 Ländern und Regionen ein derartiges Abkommen.

Der Schritt sei ein weiteres Zeichen für die Bereitschaft Chinas, die Kapitalmärkte des Landes zu liberalisieren und Ausländern einen besseren Zugang zum Handel mit Wertpapieren der Kategorie A zu gewähren, der in China einen Umfang von 50 Billionen Yuan (7,6 Billionen US-Dollar) habe, meint Dong Dengxin, Professor für Finanzwirtschaft an der University of Science and Technology in Wuhan.