Experten warnen, dass die Luftverschmutzung in Beijing von den Fahrzeugen und dem aufgewirbelten Staub steigt. Die Stadt hat am Montag ihre Liste der wichtigsten Luftverschmutzungsquellen veröffentlicht. Gegenwärtig verursachen mobile Quellen, einschließlich Automobile, Boote und Flugzeuge, den größten Anteil an lokal erzeugten PM2.5-Partikeln, die Gesundheitsgefahren darstellen.

Im vergangenen Jahr stammten 45 Prozent der PM 2.5 in der Hauptstadt von motorisierten Fahrzeugen. Diesel-LKW seien die schlimmsten Umweltverschmutzer der Gruppe gewesen, sagte das Städtische Umweltamt in Beijing. Die Analyse von 2013 ergab, dass Verbrennungsmotoren etwa 31 Prozent zu den PM2.5 in der Hauptstadt beisteuerten. Bei der Analyse wurde auch festgestellt, dass die Menge an Staub – beispielsweise von Straßen und Baustellen aufgewirbelt – ebenfalls steigt. Der Anteil des PM2.5-Beitrags stieg von 14,3 Prozent im Jahr 2013 auf 16 Prozent im vergangenen Jahr. Die Untersuchung ergab jedoch, dass der Beitrag des Kohleverbrauchs von etwa 22 Prozent auf nur 3 Prozent sank, dank der Verlagerung von Kohle auf saubere Energiequellen für die Winterheizung in der Region.

Lokal erzeugte Schadstoffe trugen im vergangenen Jahr in Beijing wesentlich zur Luftverschmutzung bei. Die durchschnittliche Dichte von PM2.5 in der Stadt lag 2017 bei 58 Mikrogramm pro Kubikmeter, und im Durchschnitt wurden 34 Prozent davon aus anderen Regionen transportiert, sagte Liu. Je schlimmer die Luftverschmutzung in Beijing ist, desto größer ist der Beitrag von externen Schadstoffen, so die neuesten Forschungen. Als die Hauptstadt stark verschmutzt war, stieg der Anteil der Schadstoffe von außen um etwa 55 bis 75 Prozent.