DNA-Tests haben bestätigt, dass eine Leiche, die in einem Fluss in der zentralchinesischen Stadt Zhengzhou gefunden wurde, die Person ist, die der Tötung einer Flugbegleiterin verdächtigt wird. Dies meldete die örtliche Polizei am Samstag.

Die 21-jährige Frau wurde am 6. Mai getötet, nachdem sie in Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, in ein Fahrzeug gestiegen ist, das der chinesische Taxi-Dienstleister Didi Chuxing vermittelt hat. Nachdem der Fahrer seine Passagierin getötet hatte, flüchtete er aus dem Auto und sprang in einen Fluss.

Dort suchte die Polizei von Zhengzhou nach dem Fahrer. Am Morgen des Samstag gegen 4.30 Uhr fand sie eine Leiche im Wasser. DNS-Tests bestätigen nun, dass es sich um den Verdächtigen handelt.

Am Freitag kündigte das chinesische Verkehrsministerium an, die Dienstleister für private Personenbeförderung stärker zu regulieren. Demnach sollen Unternehmen oder Fahrer, die ohne Lizenzen unterwegs sind, auf eine schwarze Liste gesetzt werden.

Didi Chuxing hat am Freitagnachmittag angekündigt, seine Dienstleistung landesweit auszusetzen. Das Ziel des Dienstleisters ist, die Transportkosten für Pendler zu reduzieren.