China begegnet den Plänen des US-Präsidenten Donald Trump mit starker Ablehnung. Er plant, teure Zolltarife auf Stahl und Aluminium Importartikel einzuheben. China hat versprochen, dagegen effektive Maßnahmen zu ergreifen. Trump sagte, Stahlprodukte sollen mit einem Zolltarif von 25 Prozent belegt werden und Aluminiumprodukte mit einem Tarif von 10 Prozent. Wang Hejun, der Leiter des Büros für Handelsmittel und Untersuchungen am Handelsministerium sagte, China wende sich entschieden gegen protektionistische Maßnamen unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit. China wird starke Maßnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu schützen, die auf der Auswertung der Verluste basieren, die durch die US-Zolltarif Politik verursacht wurden. Wang sagte auch, die US-Zolltarife auf Stahl und Aluminium-Importe werden die multilateralen Handelssysteme ernsthaft untergraben und die normale, internationale Handelsordnung beeinflussen.

Viele WTO Mitglieder, darunter die EU, Brasilien, Südkorea, Australien, die Türkei und Russland haben den Schritt der USA abgelehnt und planen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wie Wang sagte. China habe die USA gedrängt, das internationale Handelssystem zu respektieren und die Maßnahmen unverzüglich zurückzunehmen. Die Eisen- und Stahlvereinigung Chinas sagte, dass die USA protektionistische Maßnahmen vorantreiben würden, dabei die Regeln der Welthandelsorganisation WTO verletzen und die Ordnung des internationalen Handels stören würden. „Dieser Schritt ist für die weltweite Stahlindustrie schädlich. Er beschädigt auch stark die Interessen der Stahlkonsumenten, speziell jene Konsumenten in den Vereinigten Staaten“, sagte ein Sprecher der Vereinigung.