Chinas Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Februar um 2,9 Prozent im Jahresvergleich und damit mehr als die 1,5 Prozent im Januar, wie Daten des Nationalen Amts für Statistik (NBS) am Freitag zeigten. Das Frühlingsfest im Februar dieses Jahres beziehungsweise im Januar vergangenen Jahres habe zu dem Anstieg aufgrund einer niedrigen Vergleichsbasis beigetragen, sagte der NBS-Statistiker Sheng Guoqing. Die Feiertagsnachfrage ließ die Lebensmittelpreise im Februar um 4,4 Prozent und die Non-Food-Preise um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. „Da die Urlaubsfaktoren zurückgehen, wird der VPI-Anstieg im März ebenfalls zurückgehen“, sagte Sheng.

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 1,2 Prozent, hauptsächlich aufgrund der Nachfrage durch das Frühlingsfest und der niedrigen Temperaturen, die die Preise einiger landwirtschaftlicher Produkte erhöhten. In diesem Jahr erwartet China einen Anstieg des Verbraucherpreisindex um rund 3 Prozent. Chinas Erzeugerpreisindex (PPI), der die Kosten für Waren ab Werk misst, stieg im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent, verglichen mit einem Wachstum von 4,3 Prozent im Januar, heißt es vom NBS.