Chinas Staatsrat hat beschlossen, die Regulierungen für jene Unternehmen zu erleichtern, welche in den Freihandelszonen (FTZs) investieren wollen, um den Reform- und Öffnungsprozess weiterzuführen, wie eine Veröffentlichung am Dienstag sagte.

Nach Angaben der Entscheidungen, die von Ministerpräsident Li Keqiang auf den Weg gebracht wurden, wird China es Unterhaltungs-Einrichtungen gestatten, welche in ausländischem Besitz sind, Dienstleistungen in den Freihandelszonen anzubieten. Außerdem soll es ausländischen Investoren erlaubt werden, in Geschäftsfelder im Bereich Internet zu investieren.

Das Land wird die Restriktionen zurücknehmen, wonach mindestens 70 Prozent der Ausrüstung in vom Ausland finanzierten urbanen Eisenbahnprojekten in China hergestellt werden sollte. Unternehmen in ausländischer Hand soll es erlaubt werden, Gas-Stationen zu eröffnen und Flugfahrzeuge mit einem maximalen Startgewicht von 6 Tonnen zu designen, produzieren und zu reparieren.

Die Investment-Limitierungen für Helikopter mit einem Startgewicht von mindestens 3 Tonnen wurden ebenfalls aufgehoben. Ausländischen Investoren soll es auch gestattet werden, die größten Aktionäre in internationalen Transportunternehmen zu werden.

Die Freihandelszonen wurden von der ersten Einrichtung dieser Art in Shanghai ausgeweitet, gegenwärtig gibt es im ganzen Land 11 dieser Zonen. Zu den neuen Testgebieten zählen die Liberalisierung der Zinsraten und weniger Investment-Regulierungen. Mit diesen Maßnahmen soll die Wirtschaft besser mit internationalen Gepflogenheiten integriert werden.