China hat die Maßnahmen spezifiziert, um die Beschränkungen für Investitionen aus dem Ausland in seinen Finanzmärkten lockern oder abzuschaffen.

Ausländische Unternehmen werden bis zu 51 Prozent der Anteile an Jointventures in Aktien, Fonds oder Futures besitzen dürfen, wie Vize-Finanzminister Zhu Guangyao auf einer Pressekonferenz mitteilte. Die Obergrenze wird über die kommenden Jahre abgeschafft. Beschränkungen für die Investition in chinesische Banken und Unternehmen für Kapitalanlagenverwaltung würden aufgehoben, so Zhu bei der Ausführung über die Einigung, die bei einem Treffen am Donnerstag von China und den USA erreicht worden ist. Nach drei Jahren werden ausländische Investorenbis zu 51 Prozent der Anteile an Jointventuresbesitzen dürfen und die Obergrenze wird in fünf Jahren abgeschafft.

Der Zoll auf Automobile wird in angemessenem Tempo reduziert, und Beschränkungen fürausländische Investitionen in die Herstellung spezieller Fahrzeuge und solche mit alternativem Antrieb werden vor Juni des kommenden Jahres in Freihandelszonengelockert. Dieselbe Umsatzsteuerpolitik wird auf getrocknetes Getreide von heimischen und importierten Brennereien angewendet, was bedeutet, dass die Gebühren beim Zoll abgeschafft werden.

Die USA wurden gebeten, die Kontrollen auf Exporte von High-Tech-Produkten zu lockern, die Auflagen unter Artikel 15 des Protokolls über Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) zu erfüllen, chinesische Investoren fair im US-Markt zu behandeln, das Lizenzantragsverfahren der China International Capital Corporation Limited in den USA voranzutreiben und besonnen bei handelspolitischen Maßnahmen zu sein. Laut Artikel 15 sollten die WTO-Mitglieder die Ersatzlandmethode gegenüber seit dem 11. Dezember 2016 nicht mehr anwenden.