Der Hochgeschwindigkeitszug auf der Strecke Xi'an-Chengdu ist der erste Zug, der in den Bergen den Zugriff auf ein 4G-Netz ermöglicht, weil 2G-, 3G- und 4G-Signalanlagen entlang der gesamten Strecke installiert wurden, wie China News Service am Mittwoch berichtete.

Bei der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke, die das Qinling-Gebirge, die natürliche Grenze zwischen Chinas Norden und Süden, durchquert, verlaufen 55 Prozent durch Tunnel. Sobald der Zug in den Abschnitt der Qinling-Berge einfährt, beträgt die Strecke zu 95 Prozent aus Tunnel.

Die gewaltigen und tiefen Tunnel waren bei der Einrichtung der Netzwerkkommunikation eine Herausforderung für die Ingenieure.

Um eine gute und vollständige Abdeckung zu gewährleisten, wurden 1.229 Funkfernsteuerungen für Basisstationen entlang der Strecke installiert und bis zu 390 Kilometer Koaxialkabel mit Öffnungen im Außenleiter– die modernsten Kabel für Eisenbahntunnel – verlegt.

Drahtlose Signalsende- und -empfangsgeräte wurden ebenfalls installiert.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Xi'an, der Hauptstadt der nordwestlichen Provinz Shaanxi, und Chengdu, der Hauptstadt des südwestlichen Sichuan, soll in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Bis dahin werden Züge mit einer geplanten Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde fahren, was die Fahrzeit zwischen den beiden Städten von 16 Stunden auf drei Stunden verkürzt.

Ein Telekommunikationskabel im Tunnel durch die Qinling-Berge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Xi'an-Chengdu. [Foto / Chinanews.com, 8. November 2017]

Ein Bahnbediensteter zeigt die Telekommunikationsausrüstung im Tunnel durch die Qinling-Berge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Xi'an-Chengdu. [Foto / Chinanews.com]