Chinas Arbeitsmarkt expandiert stetig. Die auf einer Erhebung basierende Arbeitslosenquote ist auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2012, wie ein Beamter am Dienstag berichtete.

Chinas landesweite, auf Umfragen basierende Arbeitslosenquote lag im September bei 4,83 Prozent. Das sei der niedrigste Stand seit dem Jahr 2012, sagte Ning Jizhe, Leiter des nationalen Statistikamtes auf einer Pressekonferenz.

Von Januar bis August wurden in den städtischen Regionen Chinas rund 9,74 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit hat China bereits 88,5 Prozent seines offiziellen Ziels erreicht, im Jahr 2017 insgesamt 11 Millionen neue Arbeitsplätze hervor zu bringen.

Von 2013 bis 2016 stabilisierte sich Chinas – auf Umfragen basierende – Arbeitslosenquote in 31 Großstädten bei rund 5 Prozent.

Die Zahl der Wanderarbeiter, die ihre Heimatorte verlassen, sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent gestiegen, sagteNing.

Die auf Umfragen basierende Arbeitslosenquote des nationalen Statistikamtes liegt normalerweise höher als die vom Ministerium für Humanressourcen und Soziale Sicherheit veröffentlichte Arbeitslosenquote, die bis zum Ende des zweiten Quartals 3,95 Prozent betrug.

Die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen zur Stabilisierung der Arbeitslosigkeit ist für die Regierung von vorrangiger Bedeutung, weil Millionen von Arbeitnehmern aufgrund von Fusionen und Reorganisationen in von Überkapazitäten geplagten Wirtschaftszweigen eine Entlassung bevorsteht.

China will die registrierte städtische Arbeitslosenquote im Jahr 2017 unter 4,5 Prozent halten.