13 Menschen kamen bei einer Kollision eines festlandchinesischen Fischerboots mit einem Öltanker aus Hongkong ums Leben. Die anderen drei Insassen auf dem Boot konnten gerettet werden.

Quelle: Japanische Küstenwache/ CCTV

Der Zusammenstoß ereignete sich am früheren Donnerstagmorgen in den internationalen Gewässern rund 400 Kilometer nördlich der Oki-Inseln, die Teil der japanischen Shimane-Präfektur sind.

Nachdem China die japanische Küstenwache gebeten hatte, die Schiffe zu suchen, schickte Japan drei Patrouillenboote in die Gegend. Dabei wurden im Innern des Fischerboots „Lurong Yuanyu 378“ zuerst fünf Leichen gefunden. Die japanische Küstenwache brachte sie zur Identifizierung auf ein anderes chinesisches Fischerboot.

Gemäß dem chinesischen Generalkonsulat in Osaka haben sich zum Zeitpunkt des Unglücks 16 Personen auf dem Fischerboot gefunden. Von zunächst vier geretteten Besatzungsmitgliedern verstarb unterdessen eines. Laut dem Bericht der japanischen Küstenwache konnten am Freitag die weiteren sieben Leichen gefunden werden.

Die 21 Besatzungsmitglieder des Öltankers Brightoil Lucky, der zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes auf dem Weg zum russischen Ölhafen von Kozmino war, blieben offenbar unversehrt.