Konstant hohe Temperaturen und Feuchtigkeit in Nordchina setzen die regionale Stromversorgung unter Druck, weil der Stromverbrauch in großen Städten Rekordhöhe erreicht.

Das Nationale Meteorologische Zentrum (NMC) gab am Donnerstag wegen der Hitzewelle einen orangefarbenen Alarm heraus, weil die Temperaturen an einigen Orten mehr als 35 Grad Celsius betrugen, darunter in Teilen von Hebei, Beijing, Henan, Shandong, Shanxi, Shaanxi, dem Autonomen Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität, Gansu, dem Autonomen Gebiet Innere Mongolei, Shanghai, Zhejiang und Hubei.

In einigen dieser Gebiete erreichte die Temperatur 40 Grad, wie das NMC mitteilte.

Die Sommerhitze grillt seit Anfang der Woche die nördlichen Regionen des Landes, was den Engpass bei der Stromversorgung verursachte.

In Beijing und Tianjin erreichte die Maximallast des lokalen Stromnetzes am Mittwoch 21,2 Millionen Kilowattstunden und 14,8 Millionen Kilowattstunden – beides historische Hochs.

Trotzdem wird die Stromversorgung Chinas für die nächsten drei Jahre ausreichen, wie eine aktuelle Prognose einer industriellen Denkfabrik ergab.

Der Stromverbrauch des Landes dürfte im Jahr 2019 zwischen 6,65 Billionen und 6,93 Billionen Kilowattstunden erreichen, teilte das Electric Power Planningand Engineering Institute, eine Denkfabrik unter der staatlichen China Energy Engineering Group, mit.