Illegale Produkte, die nach China aus dem Ausland gebracht werden, werden von einer Zollbehörde kontrolliert.

Eine neue Regel von Chinas Hauptzollverwaltung wird im Ausland kaufende Chinesen unter strengere Kontrolle bringen. Die Regel, die am 1. Juni in Kraft tritt, schreibt vor, dass Güter, die von chinesischen Touristen aus dem Ausland nach China gebracht werden, nur "für den persönlichen Gebrauch und von angemessener Menge" sein dürfen. Die Zollbehörden werden vorübergehend überschüssige Waren für mindestens drei Monate einbehalten, innerhalb derer die Touristen notwendige Formalitäten zeitnah abschließen sollte. Ansonsten werden die Zollbehörden sie rechtsgemäß entsorgen.

Die Maßnahme hat das Ziel, das boomende "Daigou"-Business zu unterbinden, bei dem Touristen helfen, Produkte im Ausland zu kaufen und sie nach China bringen, um zu vermeiden, höhere Steuern zu zahlen. Unter Produkten für den persönlichen Gebrauch sind Produkte zu verstehen, die nicht zum Verkauf oder zur Vermietung genutzt werden, berichtete das Shanghaier Nachrichtenportal xinmin.cn. Ein Insider erklärte, ein Tourist könne beispielsweise ein oder zwei Paar Schuhe im Ausland kaufen, aber könnte Probleme bei der Wiedereinreise bekommen, wenn er mehr dabei habe. Die Zollbehörden werden außerdem Produkte vorübergehend einbehalten, wenn sie meinen, dass sie weiteren Kontrollen von anderen Behörden bedürfen.