Am Samstag wurde Chinas erstes National-Laboratorium für gehirnähnliche, künstliche Intelligenz (AI) Technologie ins Leben gerufen. Es wurde in Hefei eingerichtet, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui. Damit soll der Pool an Forschungstalenten in China gespeist und die Technologie befeuert werden.

Das Laboratorium wurde im Januar von der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform abgesegnet. Es gehört zu der China University of Science and Technology (USTC) und zielt darauf ab, gehirn-ähnliche Computerparadigmen und Anwendungen zu entwickeln.

Die Universität ist für ihre führende Rolle bei der Entwicklung der Technologie für Quanten-Kommunikation bekannt. Sie betreibt auch ein nationales Laboratorium in Zusammenarbeit mit einigen der besten Wissenschafts-Institutionen des Landes. Dazu zählen die Fudan University, das Shenyang Institute of Automation an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften sowie Baidu, der Betreiber von Chinas größter Suchmaschine.

Wan Lijun, Präsident von USTC und Vorsitzender des nationalen Laboratoriums sagte, die Möglichkeit, die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns nachzuahmen, werde dabei helfen, ein komplettes Entwicklungs-Paradigma für AI-Technologie zu verwirklichen. Das Labor soll die Lernfähigkeiten von Maschinen erforschen, etwa das Erkennen von Botschaften und das Verwenden von neutralen Netzwerken, um Probleme zu lösen. Außerdem sollen neue Anwendungen mit technologischen Errungenschaften entwickelt werden.