Mit einem langen Pfiff ist am Samstagnachmittag ein Zug, beladen mit Kleidung und Kleinwaren, aus einer Station in der ostchinesischen Provinz Zhejiang nach Madrid gestartet.

Der Zug, der aus der Herstellerstadt Yiwu abfuhr, war der tausendste Güterzug in diesem Jahr, der China mit Europa verbindet. Vom 1. Januar bis zum 13. Mai dieses Jahres ist die Zahl der chinesisch-europäischen Güterzüge um 612, oder 158 Prozent, im Vergleich zu demselben Zeitraum vergangenen Jahres gestiegen, heißt es von der China Railway Corp.

“Die Güterzugdienstleistungen sind sicher, praktisch und umweltfreundlich“, so Yang Xingqiang, der Geschäftsführer des Lieferkettenbetreibers Geodis (China). Geodis ist einer der wichtigsten Klienten des Service. Yang erklärte gegenüber Xinhua, dass das Unternehmen immer Handel zwischen China und Europa durchgeführt hätte. „Der Zug bietet eine neue Option zusätzlich zu Schiff- und Lufttransport und reduziert unsere Logistikkosten um 30 Prozent“, so er.

Mehr Cargo wird von China nach Europa transportiert, von elektronischen Geräten und Kleinwaren über Automobilteile bis hin zu Möbeln, Maschinen und Textilien, während die Züge mit Produkten wie Wein aus Spanien, Milch aus Polen, Rosenöl aus Bulgarien und Autos aus Deutschland zurückkommen. China hat derzeit 51 chinesisch-europäische Güterzugrouten mit Zügen aus 28 chinesischen Städten, die in 29 Städte in elf Ländern fahren, darunter 15 Städte, die erst dieses Jahr dazu genommen wurden.