Mit mehr als 1000 neuen COVID-19-Infektionen pro Tag in den letzten zwei Tagen hat Beijings COVID-19-Kampf seinen kritischsten Punkt erreicht, erläuterten Vertreter der Gesundheitsbehörden der chinesischen Hauptstadt auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Einwohner warten am 23. November im Bezirk Haidian auf einen Nukleinsäure-Test. (Foto von VCG)

Angesichts der Schwere des neuerlichen COVID-Ausbruchs in der chinesischen Hauptstadt hat Beijing die Bewohner erneut aufgefordert, ihre Bewegungen in der Stadt zu reduzieren. Ab Donnerstag müssen alle Bewohner ein negatives Nukleinsäure-Testzertifikat vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden ist, um öffentliche Orte in Beijing betreten zu können. Damit wird die derzeitige „72-Stunden“-Anforderung ersetzt.

Darüber hinaus wurde das Xinguozhan Behelfskrankenhaus in einem Vorort von Beijing in Betrieb genommen. Das Hospital wird zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit leichteren Symptomen genutzt.

Der Bezirk Chaoyang, der von allen Bezirken der Stadt am stärksten von dem Ausbruch betroffen ist, bittet seine Bewohner, die Gemeinde nach Möglichkeit nicht zu verlassen, während die Bewohner des Bezirks Fengtai begonnen haben, Selbst-Tests durchzuführen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Beijing ist weiterhin rasant angestiegen, wobei an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 1000 Neuinfektionen registriert wurden. Die Präventions- und Kontrollarbeit in der Hauptstadt befinde sich im kritischsten und schwierigsten Moment, sagte der Sprecher der Beijinger Stadtregierung Xu Hejian auf einer Pressekonferenz.

Von 12 bis 15 Uhr am Mittwoch meldete Beijing 913 Fälle von im Inland übertragenen COVID-19-Infektionen, darunter 765 Fälle von Personen, die isoliert und beobachtet wurden, und 148 Fälle von Personen, die in den Gemeinden untersucht wurden.