Die Hälfte der Behelfskrankenhäuser, die für COVID-19-Patienten während des aktuellen Ausbruchs in Shanghai errichtet worden waren, seien seit Freitag geschlossen worden, da die Infektionszahlen vor Ort weiter zurückgehen, wie die Stadtverwaltung am Samstag mitteilte.

Von den fünf geschlossenen Einrichtungen seien die Behelfskrankenhäuser im F1 Circuit im Bezirk Jiading, in der Canghai Road in der Pudong New Area, auf der Changxing Island im Bezirk Chongming und in der Tianhua Road im Bezirk Jinshan zwischen dem 9. und 13. Mai geschlossen worden, informierte Ding Bo, der für den Patiententransport im Büro für Seuchenprävention und -bekämpfung in Shanghai zuständig ist. Das andere Fangcang-Krankenhaus im Bezirk Jiadingin JiaheXinyuan war bereits im April geschlossen worden.

„Die Behelfskrankenhäuser werden je nach örtlicher Situation geschlossen oder in Bereitschaft gehalten, um die Präventions- und Kontrollmaßnahmen zu normalisieren", erklärte Ding.

Offizielle Daten zeigen, dass die Zahl der stationären Patienten in den Behelfskrankenhäusern auf Stadt- und Bezirksebene auf etwa 50.000 gesunken ist, was nur 20 Prozent des Höchststandes der letzten zwei Monate entspricht.

Über 95 Prozent der 288 aus Schulen umgewandelten Behelfskrankenhäuser seien geschlossen worden und würden derzeit gereinigt, desinfiziert und auf ihre Sicherheit überprüft, so Ding.Darüber hinaus wurden 68 provisorische Patiententransferstationen auf Bezirksebene geschlossen.

Die Stadt meldete am Freitag 194 bestätigte lokale COVID-19-Fälle, 1.487 lokale asymptomatische Infektionen und einen Todesfall (84 Jahre alt).

„Alte Stadtteile sind Schlüsselgebiete, die weitere Anstrengungen zur Epidemiebekämpfung und -prävention erfordern, die dieAnleitung der Bewohner und ein funktionierendes Mobilitätsmanagement sowie Desinfektionen umfassen", betonte Zhao Dandan, stellvertretender Direktor der städtischen Gesundheitskommission von Shanghai.