Die chinesische Regierung wird innerhalb der nächsten drei Jahre Pilotprojekte zur Integration von Binnen- und Außenhandel durchführen und eine Reihe von nachahmenswerten Erfahrungen und Praktiken zur Förderung dieser Handelsform sammeln, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Rundschreiben des Handelsministeriums.

In dem Rundschreiben, das von 14 zentralen Regierungsabteilungen, darunter das Handelsministerium und die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission, herausgegeben wurde, heißt es, dass die Regierung die führende Rolle ihrer Pilot-Freihandelszonen und anderer wichtiger Plattformen bei der Integration von Binnen- und Außenhandel im Einklang mit internationalen Regeln in ausgewählten Bereichen fördern wird.

Dem Rundschreiben zufolge wird China innerhalb von drei Jahren eine Gruppe von Unternehmen mit integrierten Managementsystemen für den Binnen- und Außenhandel aufbauen und eine Reihe von Plattformen zur Unterstützung dieses Sektors einrichten.

Um die Handelsintegration zu unterstützen, müssten Gesetze, Verordnungen und Aufsichtsregeln verbessert sowie die weitere Angleichung der inländischen Handelsregeln und -standards an die globalen Regeln – unter anderem in Bezug auf den Schutz geistiger Eigentumsrechte, die Zollabfertigung und die Produktzertifizierung – vorangetrieben werden, heißt es in dem Dokument.

Zudem sollten Anstrengungen unternommen werden, um Unternehmen, wie zum Beispiel Anbieter grenzüberschreitender Lieferketten, bei der Navigation auf in- und ausländischen Märkten zu unterstützen. Die Förderung des integrierten Handels erfordere die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel die digitale Entwicklung mit Hilfe moderner Informationstechnologie, so die Autoren des Rundschreibens.