Die weltgrößte Stein-Buddha-Statue, der Riesenbuddha von Leshan, muss wieder restauriert werden.

Touristen besichtigen die Statue des Großen Buddhas von Leshan in der Stadt Leshan in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. (Foto: Xinhua, 23. März 2020)

Die weltgrößte Stein-Buddha-Statue, der Riesenbuddha von Leshan, muss wieder restauriert werden. Weniger als drei Jahre nach Abschluss der letzten umfangreichen Restauration – der siebten in über einem Jahrhundert – leidet die 71 Meter hohe Statue, die vor der Stadt Leshan in der südwestchinesischen Provinz Sichuan steht, bereits an einer schwarzen Nase und einem schmutzigen Gesicht. Außerdem sind Teile des Oberkörpers, des Bauches, der Hände und der Beine des Buddhas mittlerweile mit Moos und anderen Pflanzen bedeckt, was für eine ganz andere Erscheinung sorgt als die nach der Restauration im April 2019. Am Wochenende veranstaltete Leshan ein Seminar, bei dem renommierte chinesische Experten über einen neuen Restaurierungsplan für die Statue diskutierten. Dieses Mal jedoch entschieden sie sich anstelle einer weiteren Restauration dafür, die Ursache der Schäden anzugehen, in der Hoffnung, den Zustand der Statue über einen längeren Zeitraum beibehalten zu können.

Die Buddha-Statue, die in eine Klippe im Berg Leshan gemeißelt wurde und sich über drei zusammenlaufenden Flüssen befindet, wurde über einen Zeitraum von 90 Jahren erbaut, beginnend im Jahr 713 während der Tang-Dynastie (618-907). Die Experten kamen zu dem Schluss, dass neben vielen anderen Faktoren Schäden durch Wasser, Regen und Feuchtigkeit am stärksten zur Degradation beigetragen haben. Der Buddha von Leshan wurde 1996 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.