Bei der Verleihung des einzigartigen UNESCO-Preises für die Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen forderte Peng Liyuan, die Förderung von Frauen und Mädchen noch weiter zu stärken. Vor allem in der Pandemie seien neue Herausforderungen entstanden, die nun bewältigt werden müssten, um die Entwicklungsmöglichkeiten weiterhin zu gewährleisten.

Peng Liyuan, die Ehefrau des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, rief angesichts der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zur Förderung der digitalen und gesundheitlichen Bildung von Mädchen und Frauen auf.

Peng, die auch Sonderbeauftragte der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) für die Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen ist, äußerte sich am Freitag per Videoschalte anlässlich der Verleihung des UNESCO-Preises 2021 für die Bildung von Mädchen und Frauen. Seit der Einführung des Preises durch die Zusammenarbeit zwischen China und der UNESCO im Jahr 2015 habe dieser Preis seinen positiven Einfluss kontinuierlich ausgebaut und mehr Menschen dazu inspiriert, sich der Bildung von Mädchen und Frauen zu widmen, sagte sie.

Peng lobte den positiven Einfluss des Preises und sagte, Zehntausende von Mädchen und Frauen hätten sich Wissen und Fähigkeiten angeeignet und die notwendigen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen erlangt, um ihr Schicksal zu ändern und ihre Träume zu verfolgen.

„Immer mehr Menschen interessieren sich für die Bildung von Mädchen und Frauen und unterstützen sie, wodurch starke Kräfte zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in der globalen Bildung zusammenkommen", betonte Peng.

Sie wies auch darauf hin, dass die COVID-19-Pandemie schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Bildung von Mädchen und Frauen habe, und forderte daher präzise und wirksame Maßnahmen, um ihnen trotzdem weiterhin eine gerechte und hochwertige Bildung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck gelte es, die digitale Bildung von Mädchen und Frauen umfassend zu fördern, die digitale Technologie in vollem Umfang zu nutzen, hochwertige Online-Bildungsressourcen gemeinsam zu nutzen, die Bildungsunterstützung für Mädchen und Frauen aus armen Gebieten und Familien zu erhöhen und ihre Fähigkeit zu verbessern, neue Technologien für Beschäftigung und Unternehmertum zu nutzen.

Sie rief auch dazu auf, die Gesundheitserziehung von Mädchen und Frauen weiter zu stärken, ihnen und ihren Familien zu helfen, das Gesundheitsbewusstsein zu erhöhen und sich präventiv gegen verschiedene Krankheiten zu schützen. Außerdem müsse die körperliche und geistige Gesundheit von Mädchen und Frauen umfassend verbessert werden.

Der Preis ist der einzige Preis, den die UNESCO im Bereich der Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen vergibt. Die Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, sagte bei der Preisverleihung, dass der Preis eine einzigartige Rolle dabei gespielt habe, Frauen und Kindern bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen - insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen der Pandemie.