Der chinesische Botschafter in den USA, Qin Gang, hat der US-Regierung geraten, Drehbücher des Kalten Krieges im Stil von 007 den Hollywood-Filmen zu überlassen.

Qin sagte dies am Freitag in einem Interview mit dem in Hongkong ansässigen Sender Phoenix TV in Washington zu Medienberichten, dass die CIA ein neues Missionszentrum für den Umgang mit China gegründet habe.

Der chinesische Botschafter erläuterte, dass die USA China als Bedrohung wahrnehmen, sei eine „schwerwiegende Fehleinschätzung“. Dies stehe im Widerspruch zu dem, was US-Präsident Joe Biden in seinem jüngsten Telefonat mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping gesagt habe, nämlich dass beide Länder Fehlkommunikation, Fehleinschätzung und unbeabsichtigte Konflikte vermeiden müssten.

„Sollte man ein Vorlage des Kalten Krieges, die aus 007-Filmen stammen könnte, nicht einfach den Hollywood-Blockbustern überlassen? Einige Leute in den USA, die in ihrem Wahn gefangen sind, sie seien James Bond, können dem Drang, ihr eigenes Spiel zu spielen, einfach nicht widerstehen“, sagte Qin.

Der Diplomat drückte auch seine Hoffnung aus, dass die Vereinbarung, die beide Präsidenten getroffen haben, um die Differenzen in den Griff zu bekommen und die bilateralen Beziehungen wieder auf Kurs zu bringen, ernsthaft befolgt und umgesetzt werde.