Politische Parteien aus China und den Vereinigten Staaten haben zu einer Festigung des gegenseitigen Vertrauens und der Zusammenarbeit zwischen Beijing und Washington aufgerufen, um eine stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen und das gemeinschaftliche Herangehen an globale Herausforderungen zu fördern.

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Der Ruf nach intensiveren Beziehungen wurde am Montag auf einer Videokonferenz von Vertretern der Kommunistischen Partei (KP) Chinas und der Demokratischen Partei und der Republikanischen Partei der USA erhoben. Der Anlass dazu war der 12. Dialog zwischen Parteiführern der KP Chinas und der US-Demokraten und Republikaner. Der Dialog wurde eröffnet, nachdem Staatspräsident Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden am Freitag miteinander telefoniert hatten.

Song Tao, Minister der internationalen Abteilung des Zentralkomitees der KP Chinas, sagte auf der Videokonferenz, dass beide Länder den wichtigen Konsens implementieren müssten, den ihre Präsidenten beim Telefongespräch erzielt hätten. Es gehe um eine Intensivierung des Dialogs und entsprechende Bemühungen um eine Rückkehr der bilateralen Beziehungen auf den rechten Pfad einer stabilen Entwicklung.

Song sagte, dass Dialoge zwischen den politischen Parteien Chinas und der USA zielführend seien für den Ausbau der Kommunikation, des Verständnisses und des Vertrauens zwischen beiden Staaten.

Die KP Chinas sei gewillt, mit der Demokratischen und der Republikanischen Partei zusammenzuarbeiten und dabei die Rolle der Parteien bei den zwischenstaatlichen Beziehungen voll zur Geltung zu bringen und dazu beizutragen, die Koordination und Kooperation zu intensivieren. Es gehe darum, auf der Grundlage des Respekts vor den Kerninteressen und hauptsächlichen Sorgen jeder Seite nach einer angemessenen Lösung für Probleme zu suchen, um positive Aspekte zu einer stabilen Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern beizutragen, sagte Song.

Unter den amerikanischen Teilnehmern des Dialogs befanden sich auch der frühere Vorsitzende des Democratic National Committee, Howard Dean, der auch ehemaliger Gouverneur des US-Bundesstaates Vermont ist, und die Republikanerin Carla Hills, frühere Ministerin für Wohnen und Stadtentwicklung und ehemalige US-Handelsrepräsentantin.

Sie sagten, dass die Beziehungen zwischen den USA und China die wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt seien, und dass der Dialog zwischen den politischen Parteien beider Länder ein wichtiger Teil der bilateralen Beziehungen sei.

Sie sprachen auch über die Probleme in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen, hoben aber auch hervor, dass die beiden Länder viele gemeinsame Interessen hätten.

Die Teilnehmer aus den Reihen der amerikanischen Parteien hoben zudem die Notwendigkeit hervor, einen Dialog zwischen Washington und Beijing auf verschiedenen hohen Ebenen zu installieren, das gegenseitige Vertrauen zu fördern und die Zusammenarbeit voranzutreiben, um die Entwicklung beider Länder zu fördern und globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Rund 50 Teilnehmer aus Ministerien, Universitäten, Thinktanks und Unternehmen beider Länder haben sich an dem Dialog beteiligt.