Das Informationsbüro des Staatsrats hält eine Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Weißbuchs mit dem Titel „Armutsbekämpfung: Chinas Erfahrung und Beitrag" ab, Beijing, Hauptstadt Chinas, 6. April 2021. (Foto/Xinhua)

Die Identifizierung der Armut in China ist ein dynamischer Prozess. Dieser trage dazu bei, Genauigkeit zu gewährleisten, sagte ein Beamter am Dienstag.

In China sei die Aufzeichnung der Armen keine einmalige Angelegenheit. Es werden regelmäßig Anpassungen vorgenommen, um die Ergebnisse präziser zu gestalten, sagte Xia Gengsheng, stellvertretender Leiter der nationalen Verwaltung für ländliche Vitalisierung, auf einer Pressekonferenz.

Rund 89,62 Millionen Menschen wurden im Jahr 2014 als arm identifiziert. In den Jahren 2015 und 2016 fanden erneute Überprüfungen statt, um diejenigen auszuschließen, die fälschlicherweise gezählt worden waren, und diejenigen zu erfassen, die zunächst nicht einbezogen wurden. Ab dem Jahr 2017 gab es jedes Jahr Anpassungen, um die Genauigkeit des Identifizierungsprozesses zu verbessern.

Xia erläuterte den Prozess. Die Identifizierung werde auf drei Arten umgesetzt:

Arme Haushalte können ihre Schwierigkeiten entweder selbst den Behörden melden oder sich bei der Meldung an Beamte an der Basis wenden, denen sie vertrauen. Ferner erfahren Regierungsbehörden durch große Datenmengen von der Situation der Armen. Dazu gehören plötzliche Änderungen bei ihren medizinischen Ausgaben oder ihrem Beschäftigungsstatus, sagte Xia.

Es sei zudem eine Hotline eingerichtet worden, um denjenigen zu helfen, die in Not sind, jedoch keine unterstützenden Angeboteerhalten.