Wie die Ergebnisse der Gensequenzierung gezeigt hätten, habe das Virus, das zu dem jüngsten COVID-19-Cluster in der Stadt Ruili in der südwestchinesischen Provinz Yunnan geführt hatte, einen einzigen Ursprung.

Gong Yunzun, Parteichef von Ruili, sagte bei einer Pressekonferenz am Samstag, dass die Viren von 14 COVID-19-Fällen, die in der Stadt gemeldet wurden, in ihren Gen-Sequenzierungsergebnissen sehr ähnlich seien. Dies deute darauf hin, dass sie aus derselben Übertragungsquelle stammen.

Gong sagte, dass die Viren zur gleichen Gruppe gehören wie die, die aus Myanmar gemeldet wurden, und fügte hinzu, dass die Ergebnisse der Gensequenzierung von 10 der Fälle genau gleich seien. Virusmutationen seien nicht gefunden worden.

Während einer stadtweiten Nukleinsäure-Testkampagne wurden im Laufe der Woche in Ruili Dutzende von neuen bestätigten und asymptomatischen COVID-19-Fällen gemeldet.

Zusätzlich zur Verabreichung von Coronavirus-Impfstoffen an die Einwohner hat die an Myanmar grenzende Stadt am Samstag damit begonnen, Ausländern über 18 Jahren, die in Ruili leben und arbeiten, kostenlose COVID-19-Impfungen anzubieten.