Im vergangenen Jahr hatte der COVID-19-Ausbruch nur begrenzte Auswirkungen auf Chinas Markt für Familienreisen, wobei Eltern der Post-80er-Generation die Hauptkonsumenten waren, berichtete The Paper.

Touristen im Eis- und Schnee-Vergnügungspark in Mohe in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang. [Foto: Xinhua, 8. Januar 2021]

Im vergangenen Jahr hatte der COVID-19-Ausbruch nur begrenzte Auswirkungen auf Chinas Markt für Familienreisen, wobei Eltern der Post-80er-Generation die Hauptkonsumenten waren, berichtete The Paper. Laut einem Bericht des Online-Reisedienstleisters Ctrip sank die Häufigkeit von Familienreisen von 2,7-mal im Jahr 2019 auf 2,4-mal im Jahr 2020. Die Daten zeigten, dass zwischen Februar und Mai aufgrund des COVID-19-Ausbruchs die Zahl der Touristen auf ihrem niedrigsten Niveau lag. Inmitten der entschiedenen Eindämmung von COVID-19 durch das Land erlebte die Nachfrage nach Familienreisen eine V-förmige Erholung.

Aufgrund von COVID-19 konzentrierten sich Familienreisen hauptsächlich auf Kurzstreckenreisen in der Nähe von Städten, und Autoreisen wurden zur beliebtesten Art des Reisens. Etwa 40 Prozent der Familien entschieden sich für Autoreisen, und 28 Prozent bevorzugten Hochgeschwindigkeitszüge. Für Fernreisen war das Flugzeug nach wie vor die erste Wahl und machte 32 Prozent der Gesamtzahl aus. Im vergangenen Jahr erreichte der Anteil der Eltern der Post-80er-Generation, die Familienreisen über Ctrip gebucht hatten, 41 Prozent, gefolgt von Eltern der Post-90er-Generation mit 32 Prozent und der Post-70er-Generation mit 20 Prozent.

Die meisten Familienreisen dauerten drei bis fünf Tage und machten 45 Prozent der Gesamtzahl aus, gefolgt von sechs bis acht Tagen mit 31 Prozent und über acht Tagen mit 4 Prozent. In Bezug auf die Reiseziele machten Themenparks 27 Prozent der Familienausflüge aus, gefolgt von Naturlandschaften mit 22 Prozent, architektonische Sehenswürdigkeiten mit 19 Prozent, Stadtrundfahrten mit 12 Prozent, Museumsbesuche mit 11 Prozent und historischen Stätten mit 9 Prozent. Während wohlhabende Touristen im vergangenen Jahr lieber innerhalb des Landes als ins Ausland reisten, verbesserte sich die Qualität des Inlandstourismus erheblich. Mehr als 45 Prozent der Eltern wählen auf Reisen Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels.