China wird in diesem Winter und Frühjahr, insbesondere während der bevorstehenden Ferien zum Frühlingsfest, angesichts des höheren Risikos von COVID-19-Ansteckungen strengere Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Corona-Epidemie ergreifen.

Eine ehrenamtliche Helferin misst die Temperatur von Bewohnern in einem öffentlichen Bereich im Bezirk Fengtai in Chinas Hauptstadt Beijing (Foto vom 6. Januar 2021).

China wird in diesem Winter und Frühjahr, insbesondere während der bevorstehenden Ferien zum Frühlingsfest, angesichts des höheren Risikos von COVID-19-Ansteckungen strengere Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Corona-Epidemie ergreifen. Es werden Anstrengungen unternommen, um Reisen zu verschieben und Online-Shopping während der Ferien zu fördern. Die Winterferien würden gestaffelt enden und der Beginn des Frühlingssemesters für Schulen würde sorgfältig geregelt, sagte Zeng Yixin, stellvertretender Leiter der Nationalen Gesundheitskommission, auf einer Pressekonferenz am Samstag. Zeng forderte die Menschen auf, nicht in ihre Heimatstädte zurückzufahren, um das Frühlingsfest zu feiern, sondern während der Ferien dort zu bleiben, wo sie leben und arbeiten, um den Menschenstrom zu verringern. Das Frühlingsfest – das chinesische Neujahrsfest – fällt dieses Jahr auf den 12. Februar. In den diesjährigen Ferien zum Frühlingsfest werden mehr Rückkehrer aus dem Ausland, Versammlungen sowie Importe von Kühlkettenlebensmitteln und -fracht erwartet, was die Bemühungen zur Verhütung und Bekämpfung der Corona-Epidemie vor weitere Herausforderungen stellen werde, so Zeng.

Um die Epidemie in diesem Winter und Frühling einzudämmen, wird China die Nukleinsäuretests auf einen größeren Umfang ausweiten und die Häufigkeit regelmäßiger Tests erhöhen. Zeng fügte hinzu, dass größere Anstrengungen zur Kontrolle und Eindämmung der illegalen Einreise in das Land sowie zum Schutz vor Kreuzinfektionen in medizinischen Einrichtungen unternommen würden. Maßnahmen gegen Versammlungen, einschließlich Bankette, Partys und Treffen, sowie Besuche von Sehenswürdigkeiten würden zur Verhütung und Bekämpfung der Epidemie ebenfalls verstärkt. Zeng betonte auch die Notwendigkeit, Selbstschutzmaßnahmen wie Händewaschen, das Tragen von Masken und soziale Distanzierung zu ergreifen.

Hinsichtlich des jüngsten Wiederauftretens von COVID-19-Fällen in der nordchinesischen Provinz Hebei zeigte sich Zeng zuversichtlich, dass die Epidemie so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen sei. Mit Stand von Samstag gab es in der Provinz 139 lokal übertragene COVID-19-Fälle und 197 asymptomatische Fälle unter ärztlicher Beobachtung.