Das Shanghai Foreign Investment Development Board hat am Dienstag eine zweisprachige chinesisch-englische Karte für Investitionen in Shanghai veröffentlicht.

Der Leitfaden, auf den per Mobiltelefone und Computer zugegriffen werden kann, soll während der dritten China International Import Expo (CIIE) vom 5. bis 10. November den Start hochrangiger ausländischer Investitionsprojekte erleichtern und den effektiven Start ausländischer Investitionsprojekte sicherstellen.

Die Karte wurde von der Shanghaier Handelskommission beaufsichtigt, vom Shanghai Foreign Investment Development Board geplant und vom Shanghai Surveying and Mapping Institute erstellt. Die diesjährige Ausgabe umfasst neue Bereiche wie neuen Konsum, künstliche Intelligenz und Biomedizin und basiert auf Schlüsselindustrien und -regionen in der Stadt, die ausländische Investitionen anziehen. Abschnitte wie Mode und Freizeit sowie Kultur Shanghais, die auf der vorherigen Karte aufgeführt waren, seien im neuen Leitfaden gestrichen worden, wie Xue Feng, Direktor des Verwaltungsrates, mitteilte.

Die Karte zeigt außerdem 50 Investitionsrouten, die in acht Bereiche unterteilt sind, die Finanzdienstleistungen, Wissenschaft und Technik sowie Fertigung abdecken. Drei neue Investitionsrouten in Regionen wie dem Sonderbezirk Lingang und dem Hauptgeschäftsviertel Hongqiao wurden ebenfalls aufgenommen. Einige geografische Informationen auf der Karte können in Form von Satellitenbildern angezeigt werden, und 22 Investitionsrouten können in Multimedia angezeigt werden. Beispielsweise können die Informationen zu Regionen im Bezirk Songjiang und zur Entwicklungszone Caohejing im Bezirk Xuhui in der virtuellen Realität angezeigt werden.

Shanghai ist aufgrund gesunder Auslandsinvestitionen in diesem Jahr stetig gewachsen. Offizielle Daten zeigen, dass die ausländischen Direktinvestitionen in der Stadt von Januar bis August 13,88 Milliarden US-Dollar erreichten – eine Steigerung von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im gleichen Zeitraum wurden in der Stadt insgesamt 34 regionale Hauptquartiere und 12 Forschungs- und Entwicklungszentren multinationaler Unternehmen eröffnet.