Das am 6. Februar 2020 aufgenommene Foto zeigt Huawei-Produkte auf der "Masters of Digital", einer jährlichen Konferenz in Brüssel (Belgien), auf der Experten über die Zukunft eines stärkeren digitalen Europas diskutieren. (Foto/Xinhua)

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 ist China zum wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union (EU) geworden. Diese Position nahmen bislang die Vereinigten Staaten ein, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte.

EU-Importe aus China stiegen von Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent, während die Einfuhren aus den USA um 11,7 Prozent zurückgingen.

Nach Angaben des Statistikamts der EU verzeichneten die europäischen Exporte nach China einen leichten Rückgang um 1,8 Prozent, gleichzeitig sanken die Exporte in die USA um 9,9 Prozent.

Auf der Liste der wichtigsten Handelspartner der EU in den ersten sieben Monaten des Jahres folgten auf China und die USA Großbritannien, die Schweiz und Russland.

Entsprechend der sich in diesem Zeitraum verändernden epidemiologischen Situation in der Welt ging der internationale Handel der EU ab Januar zurück und gewann seit Mai mit der schrittweisen Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen wieder an Dynamik.

Im Juli beliefen sich die außereuropäischen Exporte der EU auf 168,5 Milliarden Euro, dies entspricht einem Rückgang von 11,3 Prozent im Vergleich zum Juli 2019. Die Importe aus dem Rest der Welt erreichten 142,6 Milliarden Euro und gingen damit nach Schätzungen von Eurostat um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück.