Die Chinesische Akademie der Wissenschaften sagte, sie werde die Forschung über Supercomputersysteme und Schlüsselmaterialien verstärken, nachdem sie in den vergangenen sechs Jahren große wissenschaftliche und technologische Erfolge erzielt habe.

Chinas selbst entwickelter Sunway TaihuLight ist der erste Supercomputer seiner Art, bei dem ausschließlich heimisch hergestellte Bauteile verwendet wurden.

„Angesichts der Tatsache, dass China vor einem Wandel in Wissenschaft und Technologie steht, um die hohen wirtschaftlichen Entwicklungsstandards des Landes zu erfüllen, und dem Druck von High-Tech-Unternehmen aus den USA ausgesetzt ist, hoffen wir, mehr zur Lösung kritischer Probleme in diesen Aspekten in den kommenden zehn Jahren beizutragen“, sagte CAS-Präsident Bai Chunli. Er machte seine Äußerungen auf einer Pressekonferenz, die am Mittwoch vom Informationsbüro des Staatsrates abgehalten wurde.

Die Akademie wird sich in der zweiten Phase, der sogenannten Pionier-Initiative, auf Supercomputersysteme und wichtige Materialforschung konzentrieren, beispielsweise auf Flugzeugreifen und Wälzlagerstahl. In einer Erklärung der CAS vom Mittwoch heißt es, dass die Akademie in der ersten Phase der Initiative 59 wichtige wissenschaftliche und technologische Erfolge sowie wegweisende Fortschritte erzielt habe. Im Januar beispielsweise hat Chinas sphärisches Fünfhundert-Meter-Apertur-Teleskop (FAST), das weltweit größte Radioteleskop, die nationale Bewertung bestanden und den Betrieb offiziell aufgenommen. Die überragende Empfindlichkeit des Teleskops wird voraussichtlich zu großen wissenschaftlichen Durchbrüchen bei der Erforschung astronomischer Phänomene führen, darunter Pulsare, Wasserstoff in der Milchstraße und benachbarten Galaxien sowie schnelle Funkstöße.

In Anbetracht der anhaltenden COVID-19-Pandemie sagte Bai auch vor den Medien, dass die Akademie weiterhin mehr Beiträge zur Impfstoffforschung leisten werde, um die Gesundheit und Sicherheit der Menschen zu schützen. Nach dem Ausbruch der Pandemie in China hätten sich rund 3.000 Forscher der Akademie der technologischen Prävention und Bekämpfung der Krankheit mit Forschung über die Behandlung von Patienten in kritischem Zustand durch Stammzellentechnologie und Fernentnahme biologischer Proben gewidmet, so Bai.