China wird die Qualitätskontrolle über den Export von medizinischen Versorgungsgütern weiter verstärken und Personen, die gefälschte und minderwertige Waren versenden, streng bestrafen.

Ein Techniker prüft für den Export bestimmte COVID-19-Testkits in einer Biotechnik-Firma in Taizhou in der Provinz Jiangsu. [Foto: China Daily]

China wird im Rahmen der besseren Unterstützung des Landes im globalen Kampf gegen den COVID-19-Ausbruch die Qualitätskontrolle über den Export von medizinischen Versorgungsgütern weiter verstärken und Personen, die gefälschte und minderwertige Waren versenden, streng bestrafen, wie Regierungsbeamte erklärten. Aufgrund der steigenden Nachfrage exportierte China zwischen dem 1. März und dem 16. Mai medizinische Versorgungsgüter im Wert von 134,4 Milliarden Yuan (17,3 Milliarden Euro) ins Ausland, darunter 50,9 Milliarden Masken, 216 Millionen Schutzanzüge, 26,43 Millionen Infrarot-Thermometer, COVID-19-Testkits für 162 Millionen Menschen und 72.700 Beatmungsgeräte, teilte die Hauptzollverwaltung am Sonntag mit. Um das internationale Image von in China hergestellten Produkten zu schützen, habe die Regierung die Verfahren für den Versand medizinischer Produkte nach Übersee verschärft und werde gegen illegale Aktivitäten streng vorgehen, sagte Jin Hai, Generaldirektor der Abteilung für den allgemeinen Betrieb bei der Hauptzollverwaltung.

Seit dem 26. April müssen Unternehmen, die Produkte nach Übersee exportieren (einschließlich COVID-19-Testkits, medizinische Masken, Beatmungsgeräte und Infrarot-Thermometer), den Zollbehörden eine Ausfuhrerklärung für medizinische Versorgungsgüter vorlegen, die die Produkte gemäß den Bestimmungen der Geschäftslisten freigeben. Das Ministerium erklärte vergangene Woche, dass der Export von sechs Arten medizinischer Versorgungsgüter, einschließlich Gesichtsmasken, Testkits und Beatmungsgeräten, die Anforderungen der Qualitätsüberwachung erfüllen müsse und eine vereinfachte Zollanmeldung über den Marktbeschaffungshandel nicht möglich sei, da einige inländische Städte, einschließlich Yiwu in der ostchinesischen Provinz Zhejiang und Guangzhou in der südchinesischen Provinz Guangdong, ihre Exportkanäle eingestellt haben. Das Ministerium fuhr fort, es habe den Marktbeschaffungshandel vorübergehend ausgesetzt, um die Qualitätsüberwachung für den Export von Medizinprodukten zu verstärken, und werde den Export von Medizinprodukten über die wichtigsten Handelskanäle erwirken. Ausländische Unternehmen und Einzelpersonen können weiterhin medizinische Produkte in Städten wie Yiwu kaufen und Zollanmeldungen über den allgemeinen Handel einreichen, besagt die neue Richtlinie.

Die Entscheidung fiel, als die Regierung ihre Aufsicht über den Export von Medizinprodukten aufhob, um die Qualität sicherzustellen, nachdem einige ausländische Medien über die Qualität der in China hergestellten medizinischen Versorgungsgüter berichtet hatten, die während eines Ansturms an Aufträgen aus Übersee entstanden war. Chen Qiaoshan, Analyst der Medizinbranche bei der in Beijing ansässigen Marktberatung Analysys, sagte: "Die Bemühungen der Regierung, zusätzliche Unterlagen für Lieferungen medizinischer Güter zu verlangen, die nach Übersee exportiert werden, stellen die Produktqualität weiter sicher und verhindern, dass Unternehmen einen unangemessenen Vorsprung auf dem Überseemarkt erlangen."