Bei der Einreise nach Beijing fragen Zollbeamte am vergangenen Freitag einen Passagier nach seinen persönlichen Daten, Foto: Xinhua.

Alle Flugreisenden, die in Chinas Hauptstadt ankommen, müssen sich ab Mittwoch Nukleinsäuretests unterziehen und werden in zentralisierte Quarantäneeinrichtungen gebracht. Beijing meldete am Montag den ersten inländischen Coronavirus-Fall, der mit einem eingeschleppten Fall in Verbindung steht.

Diejenigen, die über andere Grenzübergänge nach China reisen, und innerhalb von 14 Tagen nach Beijing möchten, müssen sich ebenfalls einem Test unterziehen und sich an ausgewiesenen Orten unter Quarantäne stellen lassen, wie die lokalen Behörden am Dienstagmorgen mitteilten. Für die Kosten der Quarantäne müssen die Reisenden selbst aufkommen, die Kosten für die Nukleinsäuretests sollten von der Versicherung getragen werden. In Beijing kam es zwischen Montagmitternacht und 12 Uhr mittags 16 neue eingeschleppte COVID-19-Fälle, womit sich die Gesamtzahl der Infektionen aus Übersee nach Angaben der Gesundheitskommission der Stadt Ende Montag auf 138 erhöhte.

Von den neu bestätigten importierten Fällen stammten zehn aus Großbritannien, zwei aus Spanien, zwei aus den Vereinigten Staaten und je einer aus Griechenland und Mexiko, teilte die Kommission mit. Die Hauptstadt meldete am Montag außerdem fünf neue Verdachtsfälle bei Einreisenden. Am Montag wurde im Bezirk Haidian ein durch lokale Infektion entstandener Fall gemeldet, der mit einem eingeschleppten Fall in Verbindung steht. Dies war der erste derartige Fall in Chinas Hauptstadt. Bis Montagmitternacht waren in der Hauptstadt insgesamt 416 Fälle im Inland registriert worden, davon konnten 392 Patienten geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden.