In den meisten Regionen Chinas besteht mittlerweile ein geringes Risiko für das neuartige Coronavirus (COVID-19), da das Land wirksame Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle ergriffen habe und weiter ergreife, erklärte Mi Feng, ein Beamter der Nationalen Gesundheitskommission (NHC), am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Beijing.

Von den 78 neuen bestätigten COVID-19-Fällen, die am Montag gemeldet wurden, waren 74 importierte Fälle. Bei den anderen vier Fällen handelt sich um die im Inland übertragene Infektion durch importierte Fälle.

Zuvor waren an drei aufeinander folgenden Tagen auf dem chinesischen Festland null einheimische COVID-19-Infektionen gemeldet worden. Am Samstag hatte das Epizentrum des Ausbruchs, die Stadt Wuhan, bereits den vierten Tag in Folge keine neuen einheimischen Infektionen verzeichnet. Am Montag aber wurde wieder ein Fall bestätigt. In anderen Regionen in der schwer betroffenen Provinz Hubei, ausgenommen Wuhan, waren es laut dem täglichen Bericht der NHC bis Sonntag schon 17 aufeinander folgende Tage ohne neue einheimische COVID-19-Fälle.