Mehrere chinesische Provinzen und Städte haben eine Schwarze Liste für Personen eingeführt, die Symptome des neuartigen Coronavirus verbergen und gegen die Quarantänebestimmungen verstoßen. Dadurch sollen Probleme bei der Bekämpfung der Covid-19 besser behoben werden. Die Regelung gilt auch für Personen, die ihre Reisen in Epidemiegebiete oder ihren Kontakt mit Menschen, bei denen eine Infektion bestätigt wurde oder ein Verdachtsfall vorliegt, verbergen. Verstöße werden nicht nur als Bruch des geltenden Rechts geahndet, sondern führen auch dazu, dass die betroffenen Personen auf der lokalen Kreditinformationsplattform auf eine schwarze Liste gesetzt.

Am 12. Februar setzte Hangzhou neun Einwohner wegen Verschleierung von Symptomen und Verletzung der Quarantäne auf eine Kredit-Blacklist. Ein Bewohner kehrte am 26. Januar nach Hangzhou zurück und verheimlichte nach Angaben der örtlichen Behörden, dass er in Wuhan und Shenzhen gewesen ist. Das Fehlverhalten wird für ein Jahr in der Blacklist von Hangzhou gespeichert. Die Richtlinie in der Stadt regelt auch den Mechanismus zur Identifizierung und Bestrafung dieser Verhaltensweisen. Auch Chongqing kündigte an, Fehlverhalten wie den Verkauf und die Herstellung von gefälschten Waren, das Horten von Gebrauchsgütern oder Wucherpreise zu ahnden. In der Metropole wurden bisher 28 Personen wegen dieser Verstöße registriert. In Jilin steht Verhalten, welches die Prävention und Kontrolle von Epidemien behindert, unter Strafe, beispielsweise Gewalt gegen medizinisches Personal.