Das Außenministerium forderte die internationale Gemeinschaft am Sonntag nachdrücklich auf, sich nach den Wahlen zur taiwanischen Führung weiterhin an das Ein-China-Prinzip zu halten.

„Wir hoffen und glauben, dass die internationale Gemeinschaft weiterhin an dem Ein-China-Prinzip festhält, die Sache als rechtlich dem chinesische Volke zugehörig versteht und die sezessionistischen Aktivitäten für eine „Unabhängigkeit Taiwans“ abzulehnen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang bei der Beantwortung von Fragen zur zukünftigen diplomatischen Situation in Taiwan.

Tsai Ing-wen, Kandidatin der Democratic Progressive Party (DPP), und ihr Mitstreiter Lai Ching-te hatten laut Wahlkommission der Insel am Samstag Taiwans Führungswahl gewonnen.

Geng sagte, der Sprecher für Taiwan-Fragen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und die Abteilung für Taiwanische Angelegenheiten des Staatsrates hätten bereits eine Erklärung zu dem Ergebnis veröffentlicht.

Die Taiwan-Frage gehöre eindeutig zu Chinas Innenpolitik, sagte Geng.

Egal, was in Taiwan passiere, die Tatsache, dass es nur ein China auf der Welt gebe und Taiwan ein Teil Chinas sei, werde sich nicht ändern, sagte der Sprecher.

Die chinesische Regierung werde ihre Haltung diesbezüglich nicht ändern, hieß es weiter. Sie werde weiterhin am Ein-China-Prinzip festhalten und die „Unabhängigkeit Taiwans“, „zwei Chinas“ und die Variante „ein China, ein Taiwan“ ablehnen. Dies werde sich nicht ändern und solle als allgemeiner Konsens der internationalen Gemeinschaft weiterhin eingehalten werden.