Ein Patient mit viraler Lungenentzündung wurde in Wuhan, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei, für tot erklärt, und sieben weitere befänden sich in einem kritischen Zustand, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden am Samstag mit.

Nach Angaben der Gesundheitskommission der Stadt Wuhan ergaben vorläufige Diagnosen, dass bis Freitag 41 Fälle an einer Lungenentzündung leiden, die durch einen zuvor bestimmten neuen Coronavirus-Typ verursacht wurde. Der Rest befinde sich in einem stabilen Zustand und zwei seien aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Insgesamt 739 enge Kontakte, von denen 419 medizinisches Personal sind, wurden unter ärztliche Beobachtung gestellt, und es wurden keine verwandten Fälle gefunden, teilte die Kommission mit.

Der Zustand und die epidemische Situation der Patienten seien derzeit kontrollierbar, sagte Wang Guangfa, ein Mitglied des nationalen medizinischen Expertenteams, das sich mit der Situation befasst. Der Anteil schwerer Fälle sei ähnlich wie bei normalen Lungenentzündungsfällen, bemerkte Wang.

Wuhan berichtete am 5. Januar über 59 Fälle von viraler Lungenentzündung mit zuvor unbekannten Ursachen.