Das wirtschaftliche Gesamtvolumen von 2809 kleinen und mittleren Städten auf dem chinesischen Festland belief sich auf 76,43 Billionen Yuan (9,73 Billionen Euro), was 84,89 Prozent der Zahl für ganz China entspricht, wie aus einem Bericht hervorgeht, der unter anderem vom Forschungsinstitut für Entwicklungsstrategie für kleine und mittlere Städte mitveröffentlicht wurde.

Die Wanda Plaza, ein neues Wahrzeichen in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu, bei Nacht.

Wie die People's Daily am 8. Oktober berichtete, wurden die Ergebnisse von Forschungen, die seit 15 Jahren im Rahmen der Beobachtung der Entwicklung kleiner und mittlerer chinesischer Städte durchgeführt wurden, jedes Jahr in diesem Bericht zu 698 Städten veröffentlicht, wobei fünf Kategorien im Vordergrund standen: Gesamtleistung, umweltfreundliche Entwicklung, Investitionspotential, technische Innovation und Urbanisierungsqualität.

Der Index der Gesamtkapazität stieg laut dem Bericht im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 70,5. Kleine und mittlere Städte in Ostchina erreichten den höchsten Wert von 76,8, ein Anstieg von 0,1 Prozent, während Städte in Zentralchina 70,6 erreichten, ein Plus von 0,2 Prozent. Der Index in Nordostchina erreichte 65,4 und damit einen Anstieg von 0,1 Prozent, und Südwestchina 65,2, eine Zunahme um 0,4 Prozent. Bezogen auf umweltfreundliche Entwicklung erreichten die kleinen und mittleren chinesischen Städte einen Index von 61,7. Die ostchinesischen Städte behielten eine führende Position mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 67,1, gefolgt von der Zentralregion mit 58,7, dem Nordosten mit 55,3 und dem Südwesten mit 52,6, die alle einen Anstieg verzeichneten.

Der Bericht zeigte, dass sich das Investitionspotenzial in kleinen und mittleren chinesischen Städten im Jahr 2019 weiter verbesserte. Der Index für das Investitionspotenzial erreichte 82,4 Prozent und lag damit um 0,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die größten Beiträge leisteten die Verbesserungen der Infrastruktur und der Umwelt. Die Werte in Ost-, Mittel-, Südwest- und Nordostchina betrugen 84,3, 83,2, 79,9 und 79,8. Obwohl der Index für technische Innovationen im Jahr 2019 im Vergleich zu Metropolen auf 58,5 gestiegen ist, war die Innovationskapazität kleiner und mittlerer Städte deutlich geringer, und die Kluft zwischen den Regionen vergrößerte sich mit Indizes von 65,8 in Ostchina, 56,4 in Zentralchina, 52,5 in Südwestchina und 52,2 in Nordostchina.

Der Urbanisierungsqualitätsindex lag 2019 mit 46,2 Punkten um 0,5 Prozent über dem des Vorjahres. In den vergangenen Jahren verzeichneten kleine und mittlere chinesische Städte größere Fortschritte bei öffentlichen Dienstleistungen, Infrastruktur und Umweltschutz. Die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen im Jahr 2019 war der wichtigste Faktor für die Verbesserung der Indizes. Man muss jedoch sagen, dass sich die Kluft der Entwicklung vergrößert. Städte in der Nachbarschaft von zentralen Städten verzeichneten ein Bevölkerungswachstum, während ein Drittel der Kreise und Städte einen Rückgang verzeichnete. Darüber hinaus wird die Reform der kommunalen Staatsanleihen wahrscheinlich zum Infrastrukturbau in kleinen und mittleren Städten beitragen.