Insgesamt 25 Bildungsgruppen in Hongkong haben am Montag eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie an junge Menschen appellieren, sich nicht an gewalttätigen oder illegalen Aktivitäten zu beteiligen. In den vergangenen Monaten beteiligten sich viele junge Menschen an gewalttätigen Protesten und zahlten dafür einen hohen Preis. „Wir als Pädagogen sind zutiefst traurig darüber“, heißt es in der Erklärung. Weiter heißt es, dass kürzlich einige Leute im Internet damit gedroht hätten, die Gewalt eskalieren zu lassen, und zu energischeren Maßnahmen aufgerufen haben. Der Bildungssektor ist zutiefst besorgt darüber, weil er befürchtet, dass sich mehr Schüler und Studenten daran beteiligen werden. „Wir appellieren ernsthaft an die jungen Menschen, sich zu schützen, sich von Szenen der Gewalt fernzuhalten und sich nicht an illegalen Handlungen zu beteiligen, um sich nicht selbst zu schaden und sich die eigene Zukunft zu ruinieren“, lautet die Erklärung.

Die Bildungsexperten hofften, dass Eltern und Erzieher den jungen Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken und ihnen beibringen, sich von Gewalt und Hass fernzuhalten. In einer Pressemitteilung von Hong Kong Higher Education Convergence vom Montag hieß es, die jüngsten Proteste seien zu ständigen illegalen gewalttätigen Aktivitäten geworden, und eine große Anzahl von Studenten wurde seit Juni festgenommen. Es wurde an die jungen Menschenappelliert, sich selbst und ihre Beziehungen zu ihren Familien wertzuschätzen, und nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.