Auch am Freitag kam es in manchen Stadtbezirken Hongkongs wieder zu Gewalt. Radikale Demonstranten legten Brände und griffen Polizeistationen und den öffentlichen Nahverkehr an. Die Regierung der Sonderverwaltungsregion verurteilte die Übergriffe scharf.

Demonstranten legen am Freitag Feuer an der Kreuzung von Nathan Road und Shantung Street im Hongkonger Bezirk Mong Kok, Foto: China Daily.

Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong hat die erneuten gewalttätigen Ausschreitungen und Akte von Vandalismus durch radikale Demonstranten in den Bezirken Mong Kok und Yau Ma Tei verurteilt.

Einige Randalierer hatten sich seit Freitagnachmittag in dem Stadtteil versammelt und Polizeistationen angegriffen. Sie beschädigten öffentliches Eigentum sowie Nahverkehrsstationen des MTR und legten an verschiedenen Orten Feuer. Gegen 22.00 Uhr griff die Polizei zu Gewaltmaßnahmen, um die Menge auseinanderzutreiben. Die Hongkonger Regierung erklärte am Samstag, diese Akte seien empörend und die Täter hätten Recht und Ordnung vollkommen missachtet. Die gewalttätigen Demonstrationen verletzten den öffentlichen Frieden, beeinträchtigten öffentliche Dienstleistungen und missachteten die Rechte anderer Bürger.

„Es ist äußerst gefährlich, in belebten Gegenden Feuer zu entzünden, da dies die Sicherheit von Menschen gefährdet“, äußerte die Regierung in einer Erklärung. Die Polizei werde entschlossen durchgreifen, um Recht und Sicherheit der Hongkonger Bewohner zu schützen, hieß es weiter.