Die chinesische Zentralbank steht kurz davor, nach fünf Jahren an Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet eine eigene, digitale Währung zu starten. Dies gab ein leitender Beamter an. Mu Changchun, der stellvertretende Direktor der Abteilung für Bezahlungen an der Chinesischen Volksbank („People's Bank of China“ PBOC) machte die Anmerkungen beim „China Finance 40 Forum“ das am Samstag in Yichun in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang abgehalten wurde. Die PBOC stellte im Jahr 2014 ein Forschungsteam zusammen, um die Möglichkeit eines Starts einer digitalen Währung zu prüfen. Damit sollen die Kosten für das Zirkulieren von traditionellem Papiergeld eingespart und die Effizienz der Monetärpolitik verbessert werden.

Allerdings sagte er nicht, wann denn die Währung exakt veröffentlicht werden würde. Mu sagte, die PBOC würde am zentralisierten Management für seine digitale Währung festhalten und ein „zweistufiges“ System für dessen Ausgabe verwenden. Das bedeutet, dass die Währung zuerst von der Zentralbank an kommerzielle Banken und andere finanzielle Institutionen ausgeliefert wird, woraufhin es durch diese an die Öffentlichkeit kommt. Er sagte auch, dass die digitale Währung nicht alleine von der Blockchain Technologie abhängig sei. Die gegenwärtigen Blockchain Technologien seien nicht in der Lage, die Transaktions-Volumen in China abzuwickeln.