China ruft Großbritannien dazu auf, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas einzustellen und damit aufzuhören, unzulässige Brandreden über Hongkong zu führen. Dies geht aus Äußerungen der Sprecherin des Außenministeriums Hua Chunying vom Samstag hervor.

"Ich möchte betonen, dass Hongkong heute eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China ist. Die Tage, da Hongkong unter britischer Kolonialherrschaft stand, sind lange vorbei," so Hua.

Die Amtssprecherin sagte, dass der britische Außenminister Raab am 9. August mit der Verwaltungschefin Hongkongs Carrie Lam über die Lage in der ehemaligen Kronkolonie telefoniert habe.

Auf Nachfrage eines Journalisten im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte Hua, dass Großbritannien keine Souveränitätsrechte, Rechtsprechung oder das Recht zur Unterweisung über Hongkong habe.

Hua hob hervor, dass die Angelegenheiten Hongkongs keine Einmischung von Außen erforderten. Die zentrale Volksregierung ist in Übereinstimmung mit dem Basic Law der Sonderverwaltungszone alleine für die Außenverhältnisse Hongkongs verantwortlich.

"Es ist schlichtweg falsch von der britischen Regierung, sich direkt mit der Verwaltungschefin Hongkongs in Verbindung zu setzen und Druck auszuüben," so Hua. Sie rief Großbritannien dazu auf, jegliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas einzustellen und damit aufzuhören, unzulässige und aufrührerische Anschuldigungen gegenüber Hongkong zu erheben.