Carrie Lam, die Regierungschefin der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong (HKSAR), hat ein Ende der Gewalt gefordert, um Hongkong aus der wirtschaftlichen Notlage zu befreien.

Carrie Lam, Regierungschefin der Sonderverwaltungszone Hongkong, nimmt an einer Pressekonferenz im südchinesischen Hongkong teil (Foto vom 9. August 2019).

Bevor Lam am Freitag vor der Presse sprach, traf sie sich mit 33 Vertretern der wichtigsten Wirtschaftssektoren wie Tourismus, Einzelhandel, Finanzen und Bankwesen, um zu erörtern, wie die HKSAR-Regierung und verschiedene Sektoren in Hongkong gemeinsame Anstrengungen unternehmen können, um Hongkong aus der Wirtschaftskrise herauszuholen. Mit den Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA, und den mehr als zweimonatigen politischen Auseinandersetzungen in Hongkong seien die Wirtschaftssektoren zutiefst beunruhigt über den wirtschaftlichen Abschwung, sagte Lam vor den Medien. Die derzeitige Wirtschaftslage sei düsterer als je zuvor, und die Erholung werde ein langfristiger Prozess sein.

Die gegenwärtige Priorität bestehe darin, die weit verbreitete Gewalt zu stoppen, damit Hongkong aus der Wirtschaftskrise herauskommen könne, sagte Lam und forderte verschiedene Gesellschaftsbereiche auf, die Differenzen außen vor zu lassen und den Antagonismus abzubauen, um die Gesellschaft in Hongkong vor weiteren Schäden zu schützen. Lam forderte die Solidarität verschiedener Sektoren, insbesondere der Wirtschaftssektoren, um den Sturm zu überstehen. Sie versprach auch, mehr Meinungen aus verschiedenen Sektoren anzuhören, um die Regierungsarbeit zu verbessern.