Präsident Xi Jinping bekräftigte auf einem Forum in Russland am Freitag Chinas Bekenntnis zur Förderung des Prozesses der wirtschaftlichen Globalisierung und zum Erhalt des multilateralen Handelssystems.

China wolle seine größten wissenschaftlichen Erfolge, einschließlich der 5G-Technologien, mit der Welt teilen, zusammen neue Kernwettbewerbsfähigkeiten schaffen und sein ökonomisches Wachstumsmodell teilen. Diese Bemerkungen machte Xi während seiner Rede auf der Plenarsitzung des 23. St. Petersburg International Economic Forum.

Er sagte, dass China weiter seine Reform und Öffnung vertiefen, den Marktzugang erleichtern und ein Marktumfeld mit fairem Wettbewerb schaffen werde. Zudem möchte China eine Koordination zwischen der Neuen Seidenstraßeninitiative und der 2030 Agenda for Sustainable Development der UN fördern.

Nach der Anmerkung, dass dieses Jahr das 70. Gründungsjahr der Volksrepublik China markiere, betonte Xi, dass die chinesische Regierung alles dafür tue, um das Ziel zu erreichen, bis 2020 die ärmsten Menschen in China aus ihrer Armut zu befreien. Dieses Jahr plane die chinesische Regierung, mehr als 11 Millionen Arbeitsplätze zu schaffen, sagte Xi und fügte hinzu, dass China auch die Entwicklung der beruflichen Bildung stärken werde.

Die Neue Seidenstraßeninitiative, die 2013 erstmals vorgeschlagen wurde, ziele darauf ab, mit anderen Ländern eine gemeinsame Entwicklung zu erreichen, erklärte Xi. China habe im April das zweite Forum zur internationalen Kooperation in der Neuen Seidenstraßeninitiative veranstaltet, auf dem die teilnehmenden Länder sich darauf verständigt hätten, die Neue Seidenstraße mit hoher Qualität zu entwickeln, fuhr Xi fort.

Präsident Wladimir Putin erwähnte einen steigenden Handelsprotektionismus und kritisierte entsprechende Maßnahmen einiger Länder, einschließlich solcher Maßnahmen, die auf den chinesischen Tech-Riesen Huawei abzielen oder solcher, mit denen Studenten aus anderen Ländern abgelehnt werden.

Weiter merkte Putin an, dass der Anteil der entwickelten Länder am globalen Wirtschaftswachstum von 58 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell 40 Prozent gesunken sei. Entwicklungsländer seien deshalb zu einem wichtigen Motor für das globale Wirtschaftswachstum geworden.

Vor der Plenarsitzung in St. Petersburg hatten Xi und Putin bereitsdas zweite Russian-Chinese Energy Business Forumbesucht. Am Freitagnachmittag verließ Xi St. Petersburg, um nach Beijing zurückzukehren und beendete damit seinen 3-tägigen Staatsbesuch in Russland.