Am Montag hat die UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice begonnen. Dabei sollen die Leitlinien des Pariser Abkommens umgesetzt werden. China ist vertreten und präsentiert auch seine Erfolge beim Klimaschutz.

Der COP24-Veranstaltungsort im polnischen Katowice, Foto: Shan Jie, Global Times.

Am Montag wurde im polnischen Katowice die UN-Klimakonferenz (COP24) eröffnet. Alle Parteien streben danach, die Umsetzungsleitlinien für das Pariser Abkommen abzuschließen. Dabei werden auch Chinas Bemühungen im Bereich Klimaschutzmanagement überprüft.

UN-Generalsekretär António Guterres sagte bei der Eröffnungszeremonie: „Die Konferenz in Katowice muss dafür sorgen, dass das in Paris etablierte Vertrauen bestehen bleibt. Eine kohlenstoffarme Zukunft verspricht unglaubliche Möglichkeiten, wenn wir die Macht des Pariser Abkommens entfesseln.“

Er zitierte aus dem kürzlich veröffentlichten New Climate Economy-Bericht. Dieser kommt zu dem Schluss, dass ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen 65 Millionen Arbeitsplätze schaffen und einen unmittelbaren wirtschaftlichen Gewinn von 26 Billionen US-Dollar im Vergleich zum normalen Geschäftsverlauf in den nächsten zwölf Jahren bringen könnten.

Die chinesische Gruppe habe rund 90 Mitglieder, erklärte das Ministerium für Ökologie und Umwelt der Global Times. Am Sonntag erhielt der China-Pavillon den letzten Schliff. Dort finden von Dienstag bis zum 14. Dezember 25 Veranstaltungen statt, auf denen die Erfolge des Landes beim Klimaschutz präsentiert werden.

Neben offiziellen Aktivitäten halten die chinesischen Organisationen auch Nebenveranstaltungen ab. Zum Beispiel richtet die Belt and Road Green Development Partnership des Greenovation Hub mit Sitz in Beijing Konferenzen und Veranstaltungen aus. „Wir wollen die Entwicklungsländer dabei unterstützen, nachhaltige Entwicklungs- und Klimaziele zu erreichen. Wir hoffen, an der Verbesserung von Chinas Zielen und der internationalen Zusammenarbeit im Umgang mit dem Klimawandel mitarbeiten zu können“, sagte Liu Xiulan, Forscher am Greenovation Hub, am Sonntag der Global Times.

Der China-Pavillon auf der Klimakonferenz in Katowice, Foto: Shan Jie.

Yu Yue, eine Postgraduiertenstudentin für Umwelt an der Tongji-Universität in Shanghai und Beobachterin bei der Konferenz, sagte der Global Times, dass sie sich mit Fragen wie der Gletscherschmelze in der Antarktis und dem Markt für den Handel mit CO2-Emissionen befassen werde. „Wir haben am Sonntagmorgen intensive Verhandlungen über das Pariser Abkommen gesehen. Ich freue mich auf die bevorstehende Konferenz.“